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 Viagra und NO-Donatoren
Autor: mark74 
Datum:   06.06.2008 21:28

Hallo!

Ich habe gelesen, dass Viagra keinesfalls mit NO-Donatoren zusammen kombiniert werden d?rfen.

Nun meine Frage: ist L-Arginin nicht auch ein NO-Donator? Und kann dann die Kombi Viagra / L-Arginin ebenfalls gef?hrlich werden?

Und wie sieht die Kombi Cialis bzw. Levitra mit L-Arginin aus?

Vielen Dank!

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 Re: Viagra und NO-Donatoren
Autor: theo 
Datum:   07.06.2008 15:17

Das interessiert mich auch. Insbesondere vor dem Hintergrund, dass die L-Arginin-Pillen gar nicht soviel Arginin enthalten.

Ein Produkt, was mit "Mehr Sex, bessere Orgasmen, h?rtere
Erektion, Potenzsteigerung." beworben wird (und sauteuer ist) enth?lt 800 mg L-Arginin.

Laut http://de.wikipedia.org/wiki/Arginin enthalten 100 g Erdn?sse aber ca. 3400 mg L-Arginin, also mehr als das vierfache.

Darf man Viagra mit Erdn?ssen kombinieren?


Fragt

Theo

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 Re: Viagra und NO-Donatoren
Autor: usta 
Datum:   12.06.2008 22:14

Hallo Mark,

PDE5-Hemmer (Cialis, Levitra, Viagra) d?rfen nicht zusammen mit Stickstoffdonatoren und Molsidomin eingenommen werden, weil es zu lebensgef?hrlichen Blutdrucksenkungen kommen k?nnte. Zu Stickstoffdonatoren geh?ren Nitroglycerin-Pr?parate (als Spray, Zerbei?kapseln, Ampullen, Infusionen usw.), Isosorbidmono- und -dinitrat sowie Pentaerythrittetranitrat. Pr?parate mit diesen Wirkstoffen sind unter den verschiedensten Namen im Handel. Der Wirkstoff steht jeweils auf der Packung und im Beipackzettel. Kein Arzt wird einem Patienten, der diese Medikamente braucht, einen PDE5-Hemmer verschreiben.

L-Arginin ist kein Stickstoffdonator. L-Arginin ist eine nicht-essentielle Aminos?ure, d.h., der K?rper kann sie selbst bilden. Au?erdem nimmt der Mensch t?glich ausreichend etwa 5 g mit der Nahrung zu sich. L-Arginin spielt eine gro?e Rolle im Harnstoffzyklus (Entgiftung) und wird unter Freisetzung von Stickoxyd (NO), das f?r die Ausbildung einer Erektion wichtig ist, verstoffwechselt. NO aktiviert im Schwellk?rper eine Cyklase, die aus GTP zyklisches cGMP bildet. Dieses l??t Gef??e sich erweitern und Muskeln erschlaffen. Die PDE5-Hemmer ihrerseits verhindern den Abbau von cGMP. Das f?hrt zu einem st?rkeren Bluteinstrom mit der Folge einer verst?rkten und verl?ngerten Erektion. Stickstoffdonatoren werden anders verstoffwechselt.

Aus der wissenschaftlichen Ver?ffentlichung von Chen et al. (BJU Int. [1999] 83. 269 ? 273) geht hervor, dass nur bei M?nnern mit einer nachgewiesenen (!!!) erniedrigten Freisetzung oder Produktion von Stickoxyd die t?gliche Einnahme gr??erer Mengen L-Arginin (6 - 24 g) eine Wirkung haben k?nnte. Das sollte man dann aber lose als Kilo-Ware kaufen. Angebotene Handelspr?parate sind meist v?llig unterdosiert und zu teuer.

Beste Gr??e
usta

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 Re: Viagra und NO-Donatoren
Autor: bobbelche82 
Datum:   12.06.2008 23:19

Hallo Usta,

Mich w?rde mal interessieren, wie eine erniedrigte Freisetzung oder Produktion von Stickoxiden im K?rper nachgewiesen wird, bzw. kann man das verl?sslich nachweisen und wieso geh?rt das nicht zur Standardprodezur in der Urologie? So wie ich das n?mlich verstehe, ist so selbst eine Erektion mit Hilfmittel nur schwerlich zu erreichen wenn die Schwellk?rpermuskulatur nicht erschlafft aufgrund des fehlenden NO.
Vielleicht lehne ich mich zu weit aus dem Fenster, aber k?nnte fehlendes NO nicht f?r etliche ED F?lle bei j?ngeren Leuten verantwortlich sein, da Gef??st?rungen, nervliche Gr?nde oder hormonelle Gr?nde eher unwahrscheinlich sind, dann aber meistens die psychische Schiene herhalten muss, es aber am NO Mangel liegt.

Gr??e

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 Re: Viagra und NO-Donatoren
Autor: bobbelche82 
Datum:   12.06.2008 23:20

Was ich vergessen hatte zu schreiben. Da du von gr??eren Mengen L-Arginin geschrieben hast. Kann man da nicht einfach 3 T?ten Erdn?sse am Tag essen oder ist das was anderes. Wie theo geschrieben hat enthalten ja Erdn?sse sehr gro?e Mengen davon.

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 Re: Viagra und NO-Donatoren
Autor: theo 
Datum:   13.06.2008 11:58

Hi,

zuviele Erdn?sse machen dick :-) und ?bergewicht ist nicht gut f?r die Potenz.

Mein Hinweis auf die Erdn?sse ist anders gemeint: wenn die schweineteuren "Potenzmittel" (ich meine jetzt nicht die richtigen) wesentlich weniger L-Arginin enthalten als z.B. ne Packung Erdn?sse: will man da ernsthaft von einer Wirkung ausgehen? Und besteht bei den geringen Mengen von L-Arginin in "Potenzmitteln" ?berhaupt die Gefahr von Wechselwirkungen mit Viagra und Co.?

Gru?

Theo

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 Re: Viagra und NO-Donatoren
Autor: usta 
Datum:   13.06.2008 17:31

Hallo,

noch einmal: bei M?nnern mit erniedrigter NO-Freisetzung f?hrt Arginin zu erh?hten NO-Werten im Urin. Es fehlen (Langzeit-) Studien zur Wirkung von Arginin. Und die wird es auch nicht geben, weil sie teuer sind und Arginin keine patentf?hgie Substanz und kein patentf?higes Arzneimittel ist oder werden k?nnte. Das ist also kein Gesch?ft, das Profit verspricht. Die Bestimmung von NO im Urin ist keine labor-chemische Standard-Methode.

Bei t?glichen Dosen von 6 g bis 24 g Arginin m??test du 175 g bis 700 g Erdn?sse essen. Sie haben mit den h?chsten Gehalt an Arginin. Das ist also keine M?glichkeit.

usta

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 Re: Viagra und NO-Donatoren
Autor: bobbelche82 
Datum:   13.06.2008 20:49

Hallo,

also wenn NO von so wichtiger Bedeutung f?r die Erektion ist, verstehe ich ehrlich gesagt nicht, wieso das nicht beim Urologen untersucht wird?
Ich hab auch nochmal in der Literatur gesucht:"Als entscheidender Mediator f?r die Erektion wurde vor einigen Jahren Stickstoffmonoxyd (NO) identifiziert. Durch NO kommt es zu einer Dilatation der penilen arteriellen Gef??e und zu einer Relaxation der glatten kavern?sen Muskelzellen. (Klotz 2005: 11)

Also ohne NO kann keine Versteifung stattfinden. PDE5 Hemmer hingegen greifen ja erst ein, wenn die Versteifung eingetreten ist und verhindern, dass cGMP von PDE5 in GMP abgebaut wird. Und cGMP wird erst durch NO ?ber Umwege gebildet.

Wieso wird NO in der urologischen Praxis also scheinbar so wenig Beachtung geschenkt, wo es sich eigentlich doch verdammt wichtig anh?rt.

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 Re: Viagra und NO-Donatoren
Autor: usta 
Datum:   13.06.2008 21:34

bobbelche,

es gibt dazu keine gesicherten Daten, weil es keine Studien dazu gibt. Da kann der einzelne Uro ohne statistisch gesicherte Daten gar nichts machen. Au?erdem gibt es keine Ziffer im EBM, nach der das abgerechnet werden k?nnte. Das bleibt im Gestr?pp von B?rokratie und ?berregulierung h?ngen. Was meinst du, wieviele Dinge sich im medizinischen Alltag positiv f?r Patienten auswirken k?nnten, wenn........

usta

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 Re: Viagra und NO-Donatoren
Autor: bobbelche82 
Datum:   14.06.2008 21:50

Hallo,

also macht es wohl wenig Sinn seinen Urologen mal auf NO Mangel anzusprechen. PDE5 Hemmer zeigen bei mir so eine schwache Wirkung, dass der Unterschied der Erektion mit oder ohne kaum zu unterscheiden ist. Und die psycho Schiene lass ich mir nicht mehr so schnell einreden. Vielleicht kommt ja diesmal bei der Blutuntersuchung was raus. Naja vielleicht liegts ja auch an einer Wasserader (Erdstrahlen) die sich unter meinem Bett befinden soll. Ich lass das nochmal genau von Baubiologen untersuchen um ggf. mein Schlafplatz woanders im Haus hin zu verlegen. Das w?r dann allerdings schon ziemlich der Hammer.

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 Re: Viagra und NO-Donatoren
Autor: theo 
Datum:   15.06.2008 00:16

Hallo bobbelche82,

> Und die psycho Schiene lass ich mir nicht mehr so schnell einreden.

Hast du dich denn mal ernsthaft(!) mit dem auseinandergessetzt, was du "Psycho-Schiene" nennst?

Vor einiger Zeit hast du geschrieben:

"So k?nnte mein Urologe zum Teil wenigstens recht haben, da er der Ansicht ist, dass es sich bei mir um ein psychische Trauma handeln w?rde. Was nat?rlich irgendwie schlecht vorstellbar ist, bei einem unbek?mmerten Jugendlichen am Ende der Pubert?t. So nach dem Motto vielleicht einmal zu oft von der Mutter angeschrien worden ?!"

Das liest sich f?r mich so, als ob du dich tats?chlich noch nicht ernsthaft mit der Thematik besch?ftigt hast. Gerade mit dem letzten Satz ("von der Mutter angeschrien") ziehst du meiner Meinung nach dieses Thema ins l?cherliche.

Warst du mal bei einem Psychiater oder einem Psychotherapeuten? "Goldhamster" hat dir am 23.11. letzten Jahres einiges geschrieben, ist das alles an dir vorbei gegangen?

Lass dir von jemand, der mehr als doppelt so alt ist wie du, sagen: es ist weder eine Schande, Erektionsprobleme zu haben, noch ist es eine Schande, sich ernsthaft und mit professioneller Unterst?tzung mit seiner Psyche auseinanderzusetzen.

Es ist allerdings (so sehe ich das als Oldie) schon ein Zeichen von Schw?che(!), sich vor dieser Auseinandersetzung zu dr?cken.

> Naja vielleicht liegts ja auch an einer Wasserader (Erdstrahlen) die sich
> unter meinem Bett befinden soll.

Das ist meiner Meinung nach einfach Mumpitz. Spar dir das geld f?r den Baubiologen, nimm 10 Euro Praxisgeb?hr und geh zu einem guten Urologen, der auch die psychischen Aspekte ernstnimmt. Und dann nimm das einfach mal an, was der dir sagt....

Gru?

Theo

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 Re: Viagra und NO-Donatoren
Autor: bobbelche82 
Datum:   15.06.2008 15:00

> Hast du dich denn mal ernsthaft(!) mit dem auseinandergessetzt, was >du "Psycho-Schiene" nennst?

Das hat keinen besonderen Grund, einfach nur abgek?rzt.

>Das liest sich f?r mich so, als ob du dich tats?chlich noch nicht ernsthaft >mit der Thematik besch?ftigt hast. Gerade mit dem letzten Satz ("von der >Mutter angeschrien") ziehst du meiner Meinung nach dieses Thema ins >l?cherliche.

>Warst du mal bei einem Psychiater oder einem >Psychotherapeuten? "Goldhamster" hat dir am 23.11. letzten Jahres >einiges geschrieben, ist das alles an dir vorbei gegangen?

>Lass dir von jemand, der mehr als doppelt so alt ist wie du, sagen: es ist >weder eine Schande, Erektionsprobleme zu haben, noch ist es eine >Schande, sich ernsthaft und mit professioneller Unterst?tzung mit seiner >Psyche auseinanderzusetzen.

Bei einem Psychotherapeuten war ich nicht, ich habe allerdings eine Alternativtheraphie gemacht, bei der versucht wurde mit dem Aufarbeiten von Problemen, negativen Situationen etc. mein Seelengleichgewicht wieder ins Reine zu bringen. Hat eigentlich auch gut geklappt. Danach habe ich mich deutlich besser und st?rker gef?hlt, hatte und hab viel mehr Selbstbewusstsein, wobei das vorher nicht unbedingt schlecht war. Ging sogar soweit, dass ich selbst schon angefangen habe, Leute in meinem Bekanntenkreis durch positive Denkweisen versuche bei Problemen zu helfen. Geht in die Richtung von NLP (Neuro-Linguistisches Programmieren), aber noch mehr, falls man sich etwas drunter vorstellen will. Dadurch konnte ich meiner Ex-Freundin auch ohne Probleme ins Gesicht sagen was bei mir Sache ist und bin nicht wieder in einem Loch versunken, als sie kurz drauf deswegen gleich wieder mit mir Schluss gemacht hat .

Aber all das hat nichts dazu beigetragen, dass meine Erektion in irgendeiner Art und Weise besser geworden ist.

>Es ist allerdings (so sehe ich das als Oldie) schon ein Zeichen von >Schw?che(!), sich vor dieser Auseinandersetzung zu dr?cken.

Das hat sich dann wohl erledigt.

>Das ist meiner Meinung nach einfach Mumpitz. Spar dir das geld f?r den >Baubiologen, nimm 10 Euro Praxisgeb?hr und geh zu einem guten >Urologen, der auch die psychischen Aspekte ernstnimmt. Und dann nimm >das einfach mal an, was der dir sagt....

Eins habe ich die letzten Jahre sicher gelernt, dass ich bestimmt nicht mehr irgendwelche Faktoren untersch?tzen werde. Es ist wissenschaftlich nachgewiesen, dass Erdstrahlen in der Nacht daf?r sorgen, dass sich der menschliche Organismus nicht richtig erholen kann. Trifft sicher auf den einen mehr zu als auf den anderen. Ehrlich gesagt kann ich mir zwar auch nicht vorstellen, dass das so krasse Auswirkungen auf meine Erektion haben kann, wo es mir ansonsten k?rperlich eigentlich ziemlich gut geht. Aber gut ich geh?r auch zu den 0,01% die mit 17 schon eine ED bekommen und dann noch zu den 20% bei denen PDE5 Hemmer nicht wirken.

Ich war zwar schon bei ein paar Urologen, aber ich wei? immer noch nicht ob meine Gef??e in Ordnung sind (ven?s, arteriell), ob eventuell etwas mit den Schwellk?rper nicht stimmt, gibt es Nervensch?den und dann noch die ganzen Vorg?nge im Gehirn, vielleicht Transmitterst?rungen, oder ein Ungleichgewicht der Botenstoffe, Faktoren, ?ber die man bis jetzt kaum oder gar nichts wei?.
Fr?her w?rde ja immer gesagt eine ED ist zum ?berwiegenden Teil psychisch bedingt, dann macht die Medizin fortschritte und man wusste, dass organische Ursachen doch ?berwiegenden und meiner Meinung nach werden organische Ursachen weiter an Bedeutung zunehmen, weil man immer neuere Erkenntnisse gewinnt, wo man heute noch denkt, das es psychisch bedingt ist.

mfg

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 Re: Viagra und NO-Donatoren
Autor: theo 
Datum:   16.06.2008 00:35

bobbelche82 schrieb:
> Bei einem Psychotherapeuten war ich nicht, ich habe
> allerdings eine Alternativtheraphie gemacht,

Es sind ja deine Erektionsprobleme und nicht meine... daher musst auch du (und nicht ich) entscheiden, ob du zu jemandem gehst, der ein anerkannte Ausbildung hat und eine gesetzlich gesch?tzte Berufsbezeichnung tragen darf, oder zu jemand anderem, der sich einfach nur berufen f?hlt.

> Es ist wissenschaftlich nachgewiesen, dass Erdstrahlen in der Nacht
> daf?r sorgen, dass sich der menschliche Organismus nicht richtig
> erholen kann.

Mal abgesehen davon, dass "Wissenschaft" gar nichts nachweisen kann(!), sondern nur Theorien bildet, und diese entweder experimentell absichert (das ist was anderes als ein Nachweis!) oder aber diese Theorien falsifiziert (d.h. widerlegt):

Erdstrahlen sind wissenschaftlich nun wirklich so was von umstritten, dass man ?ber "Nachweise" gar nicht zu reden braucht. Nenn mir doch bitte irgendeine seri?se wissenschaftliche Studie (z.B. eine Doppelblindstudie), die die Existenz und Sch?dlichkeit von Erdstrahlen zumindest mal statistisch untermauert. Idealerweise sollte diese Studie in einer peer-reviewed Zeitschrift erschienen sein, bitte nicht irgendwelche dubiosen Internetseiten ;-)

Aber ich schweife von dem eigentlichen Problem ab.... stimmt deine email-Adresse noch, die du mal angegeben hast? Dann melde ich mich mal bei dir. (Nein, ich verkaufe nix...)


Gru?

Theo

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 Re: Viagra und NO-Donatoren
Autor: bobbelche82 
Datum:   16.06.2008 16:49

Psychische Erektionst?rungen werden meiner Meinung nach einfach ?bersch?tzt und auf ein zu breites Spektrum an Erektionsst?rungen ausgedehnt, wie z.B. Faktoren die nicht untersucht werden oder unbekannt sind. Psychisch ist z.B. wenn ich einen Vortrag vor 50 Leuten halten muss und ich werde nerv?s und meine H?nde fangen zu zittern an. Gleichzusetzen mit "ich hab eine neue Freundin und meine Erektion l?sst mich gleich beim ersten Mal im Stich weil ich zu nerv?s bin". Kann man jetzt weiter f?hren mit Stress, ?ngsten....
Ich will vielleicht nicht mal ausschlie?en, dass sich manche Menschen durch negative Glaubenss?tze in Situationen bringen k?nnen in denen tats?chlich dann er K?rper mit negativen Reaktionen reagiert wie ("Sex ist schlecht und schmutzig") Denkweise.

Bei mir gibt es einige Faktoren die absolut gegen eine psychische ED sprechen.

1. Extrem schleichender Prozess, seit ich mit 15 anfing zu mastubieren, hab ich im Nachhinein das Gef?hl, dass die Erektion sehr schleichend schlechter wurde, mit 17 war mir dann klar, irgendetwas stimmt nicht. Bis dahin wusste ich ?brigens nicht mal, dass es sowas wie Impotenz gibt, hatte mich nie damit besch?ftigt, warum auch.

2. wahrscheinlich kaum n?chtliche Erektionen (?), gar keine morgendlichen Erektionen

3. Wie schon erw?hnt beim Masturbieren ist die Erektion auch schlecht

4. Keine wissentlich schlechten Erfahrungen

5. Ganz interessant vielleicht auch, bis ca. 21 hatte ich nach l?ngerer Enthaltsamkeit, sowohl was Masturbieren als auch Freundin angeht bessere Erektionen. Musste mit 19 und 20 zweimal aufgrund k?rperlicher Probleme, OP und Krankheit (3 Wochen flach liegen, bzw. alle Arten k?rperlichen Anstrengungen vermeiden) und auf einmal gings deutlich besser, allerdings nur so lange, bis ich meine sexuell aufgestaute Energie wieder raus gelassen hatte --> Kann mir nat?rlich auch kein Urologe erkl?ren.

H?rt sich zwar bl?d an und jeder Fachmann/arzt w?rde darauf vermutlich nix geben, aber es f?hlt sich so an, als h?tte irgendwann zwischen 15 und 17 mein K?rper aufgeh?rt mein Akkus wieder aufzuladen was meine sexuelle Energie angeht.

>Mal abgesehen davon, dass "Wissenschaft" gar nichts nachweisen >kann(!), sondern nur Theorien bildet, und diese entweder experimentell >absichert (das ist was anderes als ein Nachweis!) oder aber diese >Theorien falsifiziert (d.h. widerlegt):

Da ich hier keine wissenschaftliche Arbeit verfasse, halte ich mich umgangssprachlich.

>Erdstrahlen sind wissenschaftlich nun wirklich so was von umstritten, >dass man ?ber "Nachweise" gar nicht zu reden braucht. Nenn mir doch >bitte irgendeine seri?se wissenschaftliche Studie (z.B. eine >Doppelblindstudie), die die Existenz und Sch?dlichkeit von Erdstrahlen >zumindest mal statistisch untermauert. Idealerweise sollte diese Studie >in einer peer-reviewed Zeitschrift erschienen sein, bitte nicht >irgendwelche dubiosen Internetseiten ;-)

Ist zwar eine Internetseite, aber ich denke doch eine sehr seri?se zu diesem Thema: www.maes.de

Wie gesagt, selbst kann ich mir das eigentlich auch nicht richtig vorstellen, aber wenn ich irgendeine M?glichkeit au?er Acht lasse, nur weil sie mir als unm?glich/unwahrscheinlich erscheint, brauch ich mich nicht wundern, warum sich Probleme nicht l?sen lassen.

Und ich werde sicher auch nochmal eine Therapie bei einem Fachmann machen, aber erst wenn ich alle anderen organisch bekannt Ursachen abgekl?rt, habe. Denn 1. ist so eine Therapie nicht billig und 2. k?nnte sie ziemlich langwierig sein.

ja meine Mail Adresse stimmt noch.

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 Re: Viagra und NO-Donatoren
Autor: usta 
Datum:   17.06.2008 08:12

Hallo bobbelche,

klingt ein bi?chen danach, als ob bei dir ein angeborenes "ven?ses Leck" vorliegen k?nnte. Ist das jemals in einem Schwellk?rperinjektionstest (SKIT) untersucht worden? Den zahlt ?brigens die gesetzliche Krankenkasse.

usta

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 Re: Viagra und NO-Donatoren
Autor: bobbelche82 
Datum:   17.06.2008 14:04

Hallo,

letztes Jahr wurde bei mir ein SKAT Test mit Ultraschall durchgef?hrt. Mir wurde 5?g Prostaglandin (?) als Dosis gespritzt. Erektionsgrad w?rde ich als Laie mal als E2 bis E3 bezeichnen. Der Urologe war der Ansicht, das alles in Ordnung w?re mit meinen Gef??en. Ich hingegen war von dieser Untersuchung nicht so ?berzeugt.
Der letzte Urologe hingegegen meinte es w?re ?berfl?ssig irgendwelche gr??eren Untersuchungen zu machen, da man au?er die Symptome zu beheben sowieso nichts machen k?nnte. Sprich Revaskulierungsoperationen seinen unbrauchbar und somit bliebe nur die M?glichkeit --> PDE 5 Hemmer --> Skat/Muse.
Ich hatte n?mlich den Verdacht eines Gef??schadens direkt ge?u?ert.
PDE 5 Hemmer haben scheinbar aber nur einen Placebo Effekt auf mich. Nach den ersten Tabletten war die Erektion beim Mastubieren besser und n?chtliche Erektionen waren ganz gut wenn ich mal aufgewacht bin. Dann wurde es aber wieder schlechter und ?berdosieren will ich nicht und bringt vermutlich auch nichts.
Wenn ein ven?ses Leck angeboren w?re, m?sste sich das nicht direkt von anfang an bemerkbar machen? Ich kann mit 100% Sicherheit sagen, dass ich bis 15 absolut normale Erektionen hatte und auch haben konnte wenn ich es wollte. Hatte mal die Theorie dass in der letzten Wachstumsphase vielleicht bei den Gef??en sich noch irgendetwas ver?ndert hat.

mfg

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 Re: Viagra und NO-Donatoren
Autor: usta 
Datum:   17.06.2008 17:03

Hallo bobbelche,

ein SKIT mit 5 ?g und einer Erektion E2/E3 ist wenig aussagekr?ftig hinsichtlich des Vorliegens eines ven?sen Lecks. Das sollte mit 10 ?g oder 20 ?g wiederholt werden. La? das doch machen, nofalls bei einem anderen Arzt. Diese Untersuchung ist Leistung der gesetzlichen Krankenkasse und mu? nicht privat bezahlt werden.

Chirurgisches Angehen eines Lecks (Venenligatur, Revaskularisation, Sperr-OP) ist langfristig nicht erfolgreich. Es bieten sich die Vakuumerektionshilfe, die Embolisation, SKAT oder als letztes Mittel ein Schwellk?rperimplantat an. Zur Embolisation gibt es hier im Forum ausf?hrliche Beitr?ge.

usta

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 Re: Viagra und NO-Donatoren
Autor: bobbelche82 
Datum:   17.06.2008 18:07

Hallo,

erstmal Danke f?r die Tipps. Den Skat Test wollte ich auf jeden Fall nochmal wiederholen lassen, weil mir das Ergebniss in Verbindung mit der Diagnose einfach viel zu unklar erschien. Allerdings muss ich daf?r wohl mal in einer Urologischen Klinik vorstellig werden, da in einer normalen Praxis wohl die Methode vorherrscht "lieber gleich Tabletten, statt Untersuchungen". Zudem interessiert mich die Frage mit dem NO Gehalt doch ziemlich, ebenso hab ich auch keine Infos ?ber den Gehalt von freiem Testosteron im Blut und wie man lie?t (seri?s?) soll der ja angeblich entscheidend sein!
Die Therapiem?glichkeiten bei ven?sem Leck sind allerdings nicht so rosig. ?berlegt man dass wenn PDE 5 Hemmer nicht helfen, nur noch Skat, Vakuumhilfe oder Prothese bleibt. Schon die 5 ?g skat Dosis f?hrte bei mir zu ordentlichen Kreislaufproblemen und dann noch mit mitte 20 bis "open end" sich eine Nadel in den Schwellk?rper zu stechen. Welche Nebenwirkungen das hat (?!) an eine Prothese in dem Alter sollte man besser erst keinen Gedanken verschwenden.

Was mich noch interessieren w?rde, du schreibst von geringem Erfolg bei chirugischen Eingriffen, aber dann als angebotene Methoden erw?hnst du u.a. noch die Embolisation. F?llt diese nicht unter chirugisch? Ist doch ebenfalls ein operativer Eingriff. Gibt es eigentlich dazu inzwischen statistische Untersuchungen ?ber langzeit Erfolgsaussichten?

Auf diesen Beitrag antworten
 
 Re: Viagra und NO-Donatoren
Autor: usta 
Datum:   17.06.2008 23:41

Hallo bobbelche,

auch wenn es schwer f?llt, versuche einmal, das Positive zu sehen. Du schreibst: "...... n u r noch Skat, Vakuumhilfe oder Prothese bleibt......." Die sind bei dir noch nicht ausgereizt. Und vor gar nicht vielen Jahren gab es noch keine dieser M?glichkeiten, auch die PDE5-Hemmer nicht. Du hast also drei Optionen. Ich nutze SKAT seit 1997 ohne alle Probleme.

Embolisation ist keine Chirurgie. Da wird nicht geschnippelt und nicht gen?ht. Es wird eine Substanz per Katheter in ein Blutgef?? eingebracht, die das Gef?? embolisiert (=mit einem Pfropfen verschlie?t). Es gibt m.W. hierzu noch keine statistischen Langzeituntersuchungen. Aber es ist ein relativ harmloses Verfahren und unbedingt einen Versuch wert.

Es kann frustrierend sein, einen guten Urologen / Andrologen zu finden, der den SKIT ?berhaupt und dann auch richtig macht. Andere wiederum verlangen unzul?ssigerweise daf?r private Bezahlung.

usta

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 Re: Viagra und NO-Donatoren
Autor: Sven4545 
Datum:   30.10.2011 10:36

Viagra Online - http://pill24.org Ich habe die Bestellung erhalten und es war zeitlich und die Pillen wirken prima.

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 Re: Viagra und NO-Donatoren
Autor: dr.Richter 
Datum:   25.01.2013 19:39

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Rezept ist nicht erforderlich.
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 Re: Viagra und NO-Donatoren
Autor: nucky2 
Datum:   02.02.2016 12:30

Hallo,
Eine Menge von Informationen und Beratung zu diesen Themen finden Sie auf folgender Website zu finden. Sie können wählen, was Sie mögen. Viel Erfolg!
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 Re: Viagra und NO-Donatoren
Autor: Arthur56 
Datum:   03.02.2016 15:31

Seit 2 Jahre nehme ich Viagra und es geht ab wie eine Rakete. Keine Nebenwirkungen, viel Sex mit meine Frau und nicht nur.. :)) Viagra kaufe ich online bei www.pharmacy-4u.net

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