| In Deutschland sind zirka vier bis
sechs Millionen Männer betroffen, wobei genaue Zahlen
auf Grund der "Sensibilität" des Themas nicht
vorliegen. Von den 40-jährigen Männern sind zirka
zwei Prozent betroffen und von den 65-jährigen Männern
schätzungsweise 25%, wobei eine eindeutige Altersabhängigkeit
zu beobachten ist. Gleich hier gilt es jedoch anzumerken,
dass die Zahlenangaben großen Schwankungen unterliegen.
Anders als früher, als nach Meinung der Gelehrten zirka
90% der Erektionsstörungen psychisch bedingt waren,
soll dies heute bei zirka einem Drittel der Betroffenen
der Fall sein. Bei der Hälfte der betroffenen Patienten
werden heute organische Störungen (s.u.) angenommen.
Bei den verbleibenden 20% liegt eine Kombination beider
Ursachen zugrunde. Diabetiker sind doppelt so häufig
betroffen.
Wichtig zu wissen ist, dass bei beiden Geschlechtern erst
im Alter von über 75 Jahre das sexuelle Interesse und
die sexuelle Aktivität deutlich nachlassen. Untersuchungen
zufolge treten Libidostörungen bei 2% aller Männer
auf. |