Anatomie/Physiologie der männlichen Geschlechtsorgane, Erektion

1. Anatomische Grundlagen
 
Entwicklung der Geschlechtsorgane
Weibliche und männliche Geschlechtsorgane entstehen aus einer gemeinsamen Anlage. Weiterlesen...
  
Der Aufbaud des männlichen Beckens
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Innere männliche Geschlechtsorgane
Hoden (Testis)
Nebenhoden (Epididymis)
Samenstrang (Funiculus spermaticus)
Samenbläschen (Vesicula seminalis)
Vorsteherdrüse (Prostata)
Samenflüssigkeit (Sperma)
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Äußere männliche Geschlechtsorgane
Glied (Penis)
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Hodensack (Scrotum)
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Der Aufbau des Penis

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Anatomie der Schwellkörper

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Die Anatomie des männlichen Beckens und des äußeren Genitale

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Die arterielle Blutversorgung des Penis

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Der venöse Abfluss der Schwellkörper

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2. Physiologie der Erektion
Kommt es zu einer visuellen, taktilen, auditiven oder auch psychischen (imaginären) Stimulation, werden über eine Aktivierung zentraler Regionen (Thalamus und Hypothalamus) die vegetativen Nervensysteme - Parasympathikus und Sympathikus - stimuliert und somit die Corpora cavernosa (Schwellkörper) des Penis vermehrt mit Blut gefüllt. Dazu muss die in Ruhe max. kontrahierte glatte Muskulatur der Corpora cavernosa entspannt werden. Als Botenstoff dient dabei Stickoxid (NO), welches zu einer Erschlaffung der glatten Muskulatur der Schwellkörper und der Penisarterien führt. Die so erreichte Widerstandssenkung führt zu einem Bluteinstrom, was sich in einer Volumen- und Druckzunahme äußert (sog. Tumeszenzphase). Durch die starke Druck- und Volumenzunahme innerhalb der Schwellkörper wird gleichzeitig der venöse Blutabstrom aus dem Penis reduziert und es kommt zu einer Versteifung des Gliedes (Ausbildung der penilen Rigidität). In den Schwellkörpern wird so ein Druck von bis zu 100mg/Hg erreicht. Über eine Stimulation des Nervus pudendus kommt es auch zu einer Kontraktion des Beckenbodens und somit zu einer venösen Abflussblockade.
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