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A
Abdomen Bauch, Unterleib
Ablatio testis Operative Entfernung des Hodens
Anorgasmie Unfähigkeit zur Erlangung eines Orgasmus
Appetenz, sexuelle Das Begehren; Sexualverlangen
Assistierte Konzeption Methode der künstlichen Befruchtung, Empfängnis
B
Bilateral Beidseitig
C
Compliance Bereitschaft eines Patienten zur Mitarbeit bei diagnostischen und therapeutischen Maßnahmen, z.B. Zuverlässigkeit, mit der ärztliche Anweisungen befolgt werden.
Corpus cavernosum Paarig angelegte Schwellkörper des Penis
Corpus spongiosum Schwellkörper, der die Harnröhre umgibt
D
Diagnostik Untersuchungsgang zur Erkennung von Krankheiten.
Diskordant Nicht übereinstimmend, gegensinnig.
Duplex-Sonographie Ultraschallverfahren, wo neben dem Weichteilgewebe gleichzeitig der Blutfluss beurteilt werden kann.
Dupuytren-Kon|traktur Beugekontraktur der Finger infolge einer Verhärtung und Schrumpfung der Palmaraponeurose mit Ausbildung derber Stränge und Knoten.
E
Ecchymose Große flächenhafte Hautblutung
Ejakulation Samenerguss
Embolisation Künstlich erzeugter Verschluss von Blutgefäßen mittels eingebrachter Kunststoffkügelchen od. -spiralen über einen Gefäßkatheter.
Epidemiologie Wissenschaft von der Verteilung  und Häufigkeit einer Erkrankung.
Epididymis Nebenhoden
Epispadie Fehleinmündung der Harnröhre an der Oberseite des Penis.
Erektion Anschwellen und Aufrichten des Penis
F
Fertilität Fruchtbarkeit, Fähigkeit zur Zeugung von Kindern
Fibrose Vermehrung des Bindesgewebes durch Neubildung kollagener Fasern. Daraus resultiert eine Narbenbildung.
G
Glans penis Eichel
Gynäkomastie Ein- oder beidseitige Vergrößerung der männlichen Brustdrüse.
H
Hämatom Ansammlung von Blut außerhalb der Blutbahn in den Weichteilen; Blutbeule, Bluterguss
HIV Human Immunodeficiency Virus; ein Retrovirus, das für die Entstehung des Krankheitsbildes AIDS verantwortlich ist.
Hormon(e) Körpereigener, von den Drüsen mit innerer Sekretion gebildeter und ins Blut abgegebener Wirkstoff .
Hypospadie Fehleinmündung der Harnröhre an der Unterseite des Penis.
I
Iatrogen Durch ärztliche Einwirkung hervorgerufen.
Impotentia coeundi  Syn.: Erektile Dysfunktion; Unfähigkeit zur Ausübung des Geschlechtaktes
Impotentia generandi Syn.: Sterilität, Infertilität; Unfähigkeit zur Fortpflanzung. 
Impotenz Bezeichnung für Impotentia coeundi im allgemeinen Sprachgebrauch.
Indikation Begründung der Verordnung eines bestimmten diagnostischen oder therapeutischen Verfahrens in einem bestimmten Krankheitsfall.
Induratio penis plastica Syn.: Peyronie-Krankheit; chronisch verlaufende, zunehmende Verhärtung(en) am Penis, die sich diffus oder herdförmig ausbreiten können; eine Krümmung des erigierten Penis meist nach dorsal, Schmerzen und unter Umständen eine Kohabitationsunmöglichkeit sind mögliche Folgen.
Infaust Aussichtslos
Intermittierend mit Unterbrechungen, intervallmäßig
Intravenös In einer Vene ( z.B. Injektion einer Substanz in die Vene)
Ischämie Blutleere, mangelnde Versorgung des Gewebes mit sauerstoffhaltigem Blut.
J
K
Kernspintomographie Computergestütztes bildgebenes Verfahren, das auf dem Prinzip der magnetischen Kernspinresonanz beruht und die Aufnahme von Bildern ohne Röntgenstrahlung erlaubt.
KHK Koronare Herzkrankheit
Kontraindikation Gegenanzeige; Umstand, der die Anwendung eines Heilmittels oder eines diagnostischen/therapeutischen Verfahrens verbietet.
Kontrastmittel Zur Verstärkung von Kontrastunterschieden als Getränk oder über die Vene in den Körper eingebrachtes Mittel, insbesondere bei Röntgenverfahren.
Kurativ Heilend, auf Heilung ausgerichtet
L
Libido Bezeichnung für sexuellen Drang bzw. Lust.
LDH Laktatdehydrogenase, Enzym im menschlichen Körper; wird bei Hodenkrebs als Tumormarker zur Diagnose und Verlaufsbeurteilung eingesetzt.
Leistenhoden Während der Kindesentwicklung im Mutterleib in der Leiste verbliebener und nicht in den Hodensack eingewanderter Hoden. Ein Pendelhoden wandert dagegen zwischen einer Lage in der Leiste und dem Hodensack hin und her. Leistenhoden treten oft einseitig auf. Ein Leistenhoden stellt ein Risiko für das Auftreten von Hodenkrebs dar. Dies betrifft auch den Hoden der Gegenseite, der sich häufig regelrecht im Hodensack befindet.
M
Maldescensus testis Der Begriff beschreibt den Vorgang der zum Leisten- oder Pendelhoden führt. Der betroffene Hoden wandert während der Kindesentwicklung im Mutterleib nicht oder nicht vollständig in den Hodensack ein. Dies tritt oft einseitig auf. Ein Maldescensus testis stellt ein Risiko für das Auftreten von Hodenkrebs dar - auch für den Hoden der Gegenseite, der sich häufig regelrecht im Hodensack befindet.
Maligne Bösartig (z. B. von Gewebsveränderungen: Med.)
N
O
Oligozoospermie Verminderung der Zahl von Spermien
Onkologie Lehre von den Tumoren und deren Behandlung.
Onkologisch Die Tumorkrankheiten und deren Behandlung betreffend.
oral Den Mund betreffend, am Mund gelegen, durch den Mund (Med.).
Orchiektomie

Entfernung eines Hodens. Dies wird zumeist in Vollnarkose im Krankenhaus durchgeführt.

P
Palpation Tasten, Untersuchung durch Betasten
PE Probeentnahme von Gewebe für feingewebliche Untersuchung
Penis Glied
Phimose Vorhautverengung
PLAP Plazentare Alkalische Phosphatase, Tumormarker
Potenz Fähigkeit des Mannes zum Geschlechtsverkehr
Präkanzerose Vorstadium zu einer Krebserkrankung, durch schwere abnorme Veränderungen charakterisiertes Gewebe.
Priapismus Schmerzhafte Dauererektion des Penis ohne sexuelle Erregung, die unbehandelt zu Fibrose und erektiler Impotenz führen kann.
Progession Das Fortschreiten einer Krebserkrankung, gleichbedeutend mit Progress.
Progress Das Fortschreiten einer Krebserkrankung, gleichbedeutend mit Progression.
Protektion Schutz
Q
R
Radiotherapie Krebsbehandlung mittels energiereicher Röntgenstrahlung.
Refraktär Unempfindlich, nicht beeinflussbar, therapieresistent
Relevant Wichtig, erheblich
Rezidiv Rückfall; Wiederauftreten einer Krebserkrankung nach deren Abheilung
Rigidität Steifheit, Versteifung
S
Sekundär Zweiten Ranges, nachfolgend
Skrotal Im Hodensack gelegen
Skrotum Hodensack
Sonographie

Syn: Ultraschall(untersuchung); harmlose und schmerzfreie Untersuchung mit Schallwellen. So können innere Körperorgane als Bild dargestellt werden.

Symphyse Schambein
T
Testikulär Im Hoden liegend, den Hoden betreffend.
Testis Hoden
Testosteron Hormon der männlichen Keimdrüsen, männliches Geschlechshormon
Thorax Brustkorb
TIN Testikuläre intraepitheliale Neoplasie; Vorläuferzelle für bösartige Hodentumore
Tumeszenz Schwellung, Anschwellung, Umfangszunahme (des Penis)
Tumormarker Eiweissstoffe oder Enzyme, die von bösartigen Tumoren gebildet und an das Blut abgegeben werden. Tumormarker können sowohl bei der Diagnose als auch als Verlaufsparameter unter der Behandlung helfen.
Tunica albuginea Hülle aus straffem kollagenem Bindegewebe um die Schwellkörper.
U
Ultraschalluntersuchung Siehe Sonographie
Unilokulär Auf einen Ort beschränkt
Urologe Arzt, der Erkrankungen der Nieren, ableitenden Harnwege, der Blase und der männlichen Geschlechtsorgane behandelt.
Urologie

Fachgebietsbezeichnung der Urologen

Urethra Harnröhre
V
vasoaktiv Bezieht sich auf Substanzen, welche auf die Gefäße eine bestimmte Wirkung erzielen, z.B. führt Noradrenalin über Alpha-1-Rezeptoren zu einer Gefäßverengung .
venookkluiv Den Venenverschluss betreffend
W
X
Y
Z
ZNS Zentralnervensystem, Gehirn und Rückenmark
Zytostatika

Zellgifte, die die Zellvermehrung verhindern oder deutlich verzögern. Sie wirken gegen Tumorzellen ausgeprägter als gegen gesunde Zellen, diese Zellgifte werden im Rahmen einer Chemotherapie eingesetzt.

  

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